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PDFs aus Google Docs automatisch erstellen

Veröffentlicht: February 13, 2024·
PDFs aus Google Docs automatisch erstellen
PDFs aus Google Docs automatisch erstellen
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Kennst du das: Rechnungen, Angebote, Berichte — und jedes Mal derselbe Griff zu „Herunterladen als PDF"? Wenn deine Dokumente in Google Docs liegen, lässt sich dieser Handgriff komplett abgeben.

Dieser Beitrag zeigt, wie du PDFs automatisch erzeugst, mit echten Daten füllst und direkt verschickst — ohne eine Zeile Code. 

Der Ausgangspunkt

Wir machen aus diesem Google-Dokument eine PDF-Datei.  

Das Google-Dokument, das in ein PDF umgewandelt werden soll

Von Hand geht das mit zwei Klicks — aber eben jedes Mal wieder. Genau das übernimmt Make.com, ein Werkzeug, mit dem du Abläufe ohne Programmierung zusammensteckst.

Zum Mitbauen: Über unseren Partner-Link bekommst du einen Monat Make Pro mit 10.000 Credits — genug, um diesen Ablauf aufzubauen und mit echten Daten zu testen. Danach wechselt dein Konto von selbst in den kostenlosen Tarif. Dieses Startguthaben gibt es nur über Make-Partner und nur bei einer Neuanmeldung — wer bereits ein Make-Konto hat, bekommt es nicht.

Die einfache Variante

Das einfache Make-Szenario aus zwei Modulen

Im Detail: 

Zuerst holst du das Dokument mit dem Google-Docs-Modul Download a Document und wählst als Typ PDF. 

Modul Download a Document mit dem Dateityp PDF

Danach lädst du die Datei an einen anderen Ort hoch. 

Das erzeugte PDF wird in einen anderen Ordner hochgeladen

Eine Stufe weiter: Dokumente mit echten Daten

Richtig nützlich wird es, wenn das Dokument bei jedem Lauf andere Inhalte bekommt. Grundlage dafür ist eine schlichte Kundentabelle. 

Vereinfachte Kundentabelle als Datenquelle für die Dokumente

Aus jeder Zeile dieser Tabelle entsteht ein eigenes Dokument, das anschließend zum PDF wird — eine Rechnung, ein Bericht, ein Anschreiben, was immer du brauchst. 

Als Beispiel dient diese Vorlage:

Die Dokumentvorlage mit Platzhaltern für Name, Firma und Anschrift

Im Kopf stehen Name, Titel, Firma, Anschrift, Land, Anrede und Nachname. 

Wichtig: Alles, was später durch echte Werte ersetzt werden soll, steht in geschweiften Klammern. 

Platzhalter in geschweiften Klammern innerhalb der Vorlage

So entsteht Inhalt, der sich je Datensatz ändert. Schriftart, Fettung, Kursivsatz und Format bleiben dabei genau so, wie du sie in der Vorlage angelegt hast.

Der Ablauf Schritt für Schritt

Jetzt holt Make die Daten aus der Google-Tabelle und baut daraus das Dokument. 

Das erweiterte Szenario holt Daten und erzeugt daraus das Dokument

Zuerst die Daten: Ein Filter begrenzt den Abruf auf eine Zeile. Lässt du den Filter weg, arbeitet der Ablauf alle Zeilen nacheinander ab.

Datenabruf aus Google Tabellen mit Filter auf eine einzelne Zeile

Dann wird aus der Vorlage ein Dokument erzeugt. 

Modul zum Erzeugen eines Dokuments aus der Vorlage

Make erkennt die Platzhalter aus den geschweiften Klammern und bietet sie als Felder an. 

Du klickst in ein Feld und wählst die passende Spalte aus der Tabelle — fertig ist die Verknüpfung.

Zuordnung der Platzhalter zu den Spalten der Tabelle

Auch Titel und Datum des Dokuments kannst du dynamisch zusammensetzen, damit jede Datei einen eindeutigen Namen bekommt. 

Titel und Datum des Dokuments festlegen

Wie du Datumsangaben und andere Werte in Make umformst, steht in Makes Funktionsübersicht.

Dann wählst du den Zielordner — hier ein Ausgabeordner in Google Drive.

Zielordner in Google Drive auswählen

Das Google-Drive-Modul lädt die Datei anhand der Dokument-ID herunter — das funktioniert mit verschiedenen Dateiformaten. 

Google-Drive-Modul lädt die Datei über die Dokument-ID

Schaltest du die erweiterten Einstellungen ein, kannst du das Zielformat wählen — für Google-Dokumente nehmen wir PDF.

In den erweiterten Einstellungen das PDF-Format wählen

Zum Schluss legst du die fertige Datei mit dem Modul Upload a File im gewünschten Google-Drive-Ordner ab.

Das fertige PDF wird per Upload a File abgelegt

Das Ergebnis

Der Ablauf in vier Schritten:

  1. Daten aus der Google-Tabelle holen 
  2. Aus Vorlage und Daten ein Dokument erzeugen 
  3. Die Datei als PDF herunterladen
  4. Das PDF im Zielordner in Google Drive ablegen 

Heraus kommt ein fertiges PDF mit den persönlichen Angaben aus der jeweiligen Zeile. 

Das fertige PDF mit den persönlichen Angaben

Die PDFs direkt per E-Mail verschicken

Die Dateien müssen nicht im Ordner liegen bleiben — sie können direkt als Anhang rausgehen. Praktisch bei Rechnungen und Verträgen. 

Szenario, das das PDF zusätzlich per E-Mail verschickt

Der Anfang ist derselbe: Daten aus der Tabelle holen, filtern, Dokument aus der Vorlage erzeugen. 

Datenabruf, Filter und Dokumenterzeugung wie im vorherigen Ablauf

Zur Unterscheidung hängen wir dem Titel „with email" an. 

Nach dem Herunterladen mit den erweiterten Einstellungen kommt das Modul Send an Email

Ob Gmail, Outlook oder ein anderer Anbieter — der Ablauf ist derselbe: Empfänger, Betreff und Text eintragen, die heruntergeladene Datei anhängen.

Modul Send an Email mit dem PDF im Anhang

Im Postfach liegt dann die E-Mail samt Anhang. 

Die eingegangene E-Mail mit dem PDF im Anhang

Im Beispiel heißt der Anhang „Manuel Gick with email" — erzeugt aus der Vorlage, gefüllt mit den Daten aus der Tabelle.

Fazit

Was hier am Beispiel eines Anschreibens läuft, funktioniert genauso für Rechnungen, Angebote, Zertifikate oder Berichte. Der Aufwand steckt einmal in der Vorlage — danach erledigt der Ablauf jede weitere Datei allein. 

Und wenn du wissen willst, welche Dokumente in deinem Betrieb sich zuerst lohnen: In einer kostenlosen Analyse gehen wir das gemeinsam durch.

Transparenz: Die Make-Links in diesem Beitrag sind Empfehlungs-Links. Nutzt du sie, erhalten wir eine Provision — für dich ändert sich am Preis nichts.

MGManuel Gick, Gründer von Techflow.ai
Manuel Gick

Gründer von Techflow.ai. Zertifizierter Make.com-Trainer, Hochschulzertifikat KI (Hochschule Fresenius). Schreibt über KI-Agenten, Automatisierung und individuelle Software im Mittelstand.

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