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Make.com Preise erklärt: Alle Pläne, Credits und was du wirklich zahlst

Veröffentlicht: July 6, 2026·
Make.com Preise erklärt: Alle Pläne, Credits und was du wirklich zahlst

Die Make.com-Preise sehen auf den ersten Blick harmlos aus: 9 Dollar, 16 Dollar, ein paar Zahlen in einer Tabelle. Doch die Frage ist nicht, was ein Plan kostet. Die Frage ist, wie viele Credits deine Automationen verbrauchen und ob dein Plan das trägt. Genau da liegt der Denkfehler bei den meisten. Wir zeigen dir, wie das Preismodell funktioniert, was die einzelnen Pläne enthalten, wo KI-Module die Rechnung sprengen – und was du am Monatsende realistisch zahlst.

Zuletzt aktualisiert: 28. Juli 2026. Preise und Limits an diesem Tag auf make.com/en/pricing geprüft, die Token-Tabellen in Makes Credit-Dokumentation.

Credits statt Operationen: so rechnet Make ab

Ein Begriff vorweg, weil fast jede ältere Anleitung im Netz ihn noch falsch verwendet: „Operationen" gibt es nicht mehr. Seit dem 27. August 2025 rechnet Make in Credits ab. Make schreibt es auf der eigenen Preisseite so: „As of August 27, credits are the billing unit in Make."

Die Brücke ist einfach: Eine Aktion – früher eine Operation – kostet weiterhin genau einen Credit. Für klassische Szenarien hat sich also nur das Wort geändert, nicht deine Rechnung. Wer bisher in Operationen gedacht hat, denkt weiter richtig.

Warum dann überhaupt umbenennen? Weil du inzwischen KI-Modelle direkt in Make laufen lassen kannst – und KI-Nutzung wird in Token gemessen, nicht in ganzen Schritten. Deshalb erscheinen bei KI-Modulen krumme Credit-Beträge mit Nachkommastellen, wo früher immer ganze Operationen standen. Klassische Aktionen kosten weiterhin einen Credit pro Stück; KI-Aktionen kosten nach Token. Wie viel das konkret ist, steht weiter unten – dort sitzt in der Praxis das meiste Geld.

Ein Beispiel für den Normalfall: Deine Automation holt eine neue E-Mail ab, liest den Anhang aus, legt einen Datensatz in Google Sheets an und schickt eine Bestätigung. Das sind vier Module, also vier Credits pro Durchlauf. Läuft der Ablauf 100 Mal am Tag, sind das 400 Credits täglich und rund 12.000 im Monat – damit liegst du schon über dem Einstiegskontingent eines bezahlten Plans.

Fast jeder Baustein kostet einen Credit, sobald er ausgeführt wird: ein Auslöser, ein Filter, ein Router, ein HTTP-Aufruf, ein Datenformatierer. Filter, die einen Datensatz aussortieren, zählen dabei oft trotzdem, weil das Prüfen selbst schon Rechenarbeit ist. Was du nicht extra zahlst, ist das Verbinden von Modulen oder das Anlegen eines Szenarios. Bezahlt wird die Ausführung, nicht der Aufbau.

Wichtig: Nicht die Zahl deiner Automationen treibt die Kosten, sondern wie oft sie laufen und aus wie vielen Schritten sie bestehen. Eine kleine Automation, die alle zwei Minuten prüft, verbrennt mehr Credits als eine große, die einmal täglich läuft. Wer Make.com von Grund auf verstehen will, sollte zuerst wissen, was Make.com überhaupt ist und wie es funktioniert.

Die Make-Pläne im Überblick

Make bietet fünf Stufen an, von kostenlos bis individuell. Die Preise unten sind die gelisteten Dollar-Preise für die Einstiegsstufe von 10.000 Credits pro Monat – über einen Schieberegler kaufst du mehr dazu (bis über 8 Millionen), der Preis steigt entsprechend mit.

Alle genannten Preise gelten bei jährlicher Zahlung. Zahlst du monatlich, wird es spürbar teurer – Make bewirbt die Jahreszahlung mit „Save 15% or more". Und: Make listet die Preise nur in Dollar. Wenn du in einer anderen Währung abgerechnet wirst, zählt der Betrag auf deiner Checkout-Seite.

  • Free (0 $): bis zu 1.000 Credits pro Monat, maximal 2 aktive Szenarien, kürzester Ausführungsabstand 15 Minuten, Dateien bis 5 MB. Gut zum Ausprobieren.
  • Core (ab 9 $/Monat): 10.000 Credits, unbegrenzt viele Szenarien, kürzester Abstand 1 Minute, Dateien bis 100 MB. Der typische Einstieg für Betriebe.
  • Pro (ab 16 $/Monat): alles aus Core, dazu bevorzugte Ausführung, Dateien bis 250 MB und die Volltextsuche in den Ausführungsprotokollen. Sinnvoll, wenn Zuverlässigkeit und Fehlersuche wichtig werden.
  • Teams (ab 29 $/Monat): alles aus Pro, dazu geteilte Arbeitsbereiche, Rollen und Rechte, Dateien bis 500 MB. Für mehrere Personen, die gemeinsam bauen.
  • Enterprise (individuell): Dateien bis 1.000 MB, längere Aufbewahrung der Protokolle, Preis auf Anfrage.
FreeCoreProTeams
Listenpreis (10.000 Credits, Jahreszahlung)0 $ab 9 $/Mon.ab 16 $/Mon.ab 29 $/Mon.
Credits pro Monatbis 1.00010.000+10.000+10.000+
Aktive Szenarien2unbegrenztunbegrenztunbegrenzt
Kürzester Abstand15 Min.1 Min.1 Min.1 Min.
Max. Dateigröße5 MB100 MB250 MB500 MB
Volltextsuche im Protokolljaja

Der entscheidende Unterschied zwischen Core, Pro und Teams sind nicht die Credits, sondern die Funktionen drumherum: Die Basis liegt bei allen drei bei 10.000 Credits. Brauchst du mehr, buchst du größere Pakete dazu – etwa 20.000, 40.000 oder 80.000 pro Monat – und der Monatspreis steigt mit. Der Grundpreis von 9 oder 16 $ ist also nur der Startpunkt für das kleinste Paket.

Zwei Dinge, die dabei gern übersehen werden: Wer dauerhaft über seinem Kontingent liegt, sollte rechnen, ob ein größeres Paket im gleichen Plan oder ein Planwechsel günstiger ist. Und nicht verbrauchte Credits verfallen am Monatsende – sie werden nicht übertragen. Ein zu großes Paket ist verschenktes Geld, ein zu kleines bremst deine Abläufe aus.

Was kostet Make.com pro Monat wirklich? Drei realistische Beispiele

Der Listenpreis sagt wenig. Entscheidend ist dein Verbrauch. Hier drei typische Profile aus dem Mittelstand.

Profil 1: Der Einsteiger

Du automatisierst eine Sache, etwa neue Kontaktformular-Anfragen ins CRM und eine Benachrichtigung. Drei Module, rund 20 Anfragen am Tag. Das sind etwa 1.800 Credits im Monat. Der Core-Plan mit 10.000 Credits reicht locker. Realkosten: rund 9 $ im Monat, mit viel Luft nach oben.

Profil 2: Der aktive Betrieb

Du hast fünf Automationen am Laufen: Leads, Rechnungen, Terminerinnerungen, ein Reporting und eine Datensynchronisation. Zusammen rund 25.000 Credits im Monat. Jetzt reichen die 10.000 des Core-Plans nicht mehr. Du buchst ein größeres Credit-Paket dazu oder wechselst zu Pro. Realkosten: meist 30 bis 60 $ im Monat, je nach Paket.

Profil 3: Das automatisierte Unternehmen

Automation ist bei dir zentral: Onboarding, Vertrieb, Buchhaltung, Datenpflege über mehrere Systeme, teils mit KI-Modulen. Schnell 100.000 Credits und mehr. Hier landest du im oberen Teams-Bereich oder bei Enterprise. Realkosten: 200 $ und aufwärts. An diesem Punkt zahlt sich saubere Planung am stärksten aus, weil kleine Effizienzgewinne pro Ablauf sich hundertfach summieren – und weil ab hier meist KI im Spiel ist, wo die Spanne zwischen teuer und günstig am größten wird.

So schätzt du deinen Credit-Verbrauch

Du musst nicht raten. Für klassische Szenarien ohne KI ist die Formel einfach:

Module pro Ablauf × Durchläufe pro Tag × 30 = Credits pro Monat.

Beispiel: 5 Module, die 50 Mal täglich laufen, ergeben 5 × 50 × 30 = 7.500 Credits im Monat. Damit bist du im Core-Plan gut aufgehoben.

Zwei Dinge treiben die Zahl stärker, als man denkt. Erstens die Häufigkeit: Ein Ablauf, der alle 5 Minuten prüft, läuft rund 8.600 Mal im Monat – allein für die Prüfung. Zweitens Iteratoren und Schleifen, die eine Liste Zeile für Zeile abarbeiten: Zehn Zeilen bedeuten zehn Durchläufe jedes nachfolgenden Moduls. Wie du das gezielt steuerst, steht im Detail unter Iterator und Array Aggregator einfach erklärt. Genau diese Kalkulation gehört zu den Punkten, die eine gute Make.com-Agentur transparent macht, bevor gebaut wird.

KI im Szenario: wo die Credits wirklich hingehen

Sobald ein Szenario ein KI-Modell aufruft, wechselt die Abrechnung: Statt Aktionen werden Token gezählt – die Einheiten, in denen KI-Modelle Text lesen und schreiben. Makes Faustregeln: 1 Token entspricht etwa 4 Zeichen, 100 Token ungefähr einem Absatz. Nach einem Durchlauf siehst du in der Ausgabe des Moduls, wie viele Token es verbraucht hat – ein Blick, der sich lohnt, bevor ein Szenario in den Dauerbetrieb geht.

Makes eigener KI-Anbieter (die eingebaute Verbindung, ohne eigenen Schlüssel) hat drei Stufen:

StufeModellToken pro Credit
SmallGPT-5 Nano (minimal reasoning)5.000
MediumGPT-5 Nano (low reasoning)3.500
LargeGPT-5 Mini1.500

Andere Modelle werden ebenfalls pro Token abgerechnet, mit getrennten Raten für Eingabe (dein Prompt) und Ausgabe (die Antwort). An den Anthropic-Modellen sieht man die Spanne am deutlichsten:

ModellEingabe-Token pro CreditAusgabe-Token pro Credit
Claude Haiku 4.5904181
Claude Sonnet 530160
Claude Opus 4.818036
Claude Fable 59018

Die OpenAI-Modelle stehen mit eigenen Zeilen in derselben Tabelle bei Make.

Lies die Tabelle noch einmal: Die Modellwahl ist eine Kostenentscheidung, nicht nur eine Qualitätsentscheidung. Ein Rechenbeispiel – unsere Annahmen, aber mit Makes veröffentlichten Raten: Dein Szenario schickt einen Prompt von rund 2.000 Zeichen (≈ 500 Token Eingabe) und bekommt eine Antwort von rund 1.000 Zeichen (≈ 250 Token Ausgabe). Mit Haiku 4.5 sind das 500 ÷ 904 + 250 ÷ 181 ≈ 2 Credits. Derselbe Aufruf mit Fable 5 kostet 500 ÷ 90 + 250 ÷ 18 ≈ 20 Credits – das Zehnfache. Auf einem 10.000-Credit-Plan ist das der Unterschied zwischen einigen tausend solcher Aufrufe im Monat und wenigen hundert. Rechne es mit deinen eigenen Textlängen nach; entscheidend sind die Verhältnisse, und die stehen so bei Make.

Und dann der Hebel, über den kaum jemand schreibt: Verbinde dein eigenes KI-Konto, statt Makes automatische Verbindung zu nutzen. Makes Dokumentation ist da eindeutig – bei der automatischen Verbindung zahlst du Credits auf Basis von Token, Operationen und weiteren Nutzungsfaktoren. Bei einer eigenen Verbindung, möglich in den bezahlten Plänen, berechnet Make nur noch Credits für Operationen, und die Token zahlst du direkt bei deinem KI-Anbieter.

Damit das klar ist: Die Token werden dadurch nicht kostenlos. Du verschiebst die Kosten nur auf deine Rechnung bei OpenAI oder Anthropic, zu deren Preisen. Aber aus einem token-hungrigen KI-Aufruf wird auf der Make-Seite eine Aktion für einen Credit – und bei intensiver KI-Nutzung dreht das die Rechnung komplett: Dein Make-Plan ist dann nicht mehr die Grenze dafür, wie viel KI du laufen lassen kannst.

Versteckte Kostenfallen, die deine Rechnung sprengen

Die meisten bösen Überraschungen kommen nicht vom Plan, sondern vom Aufbau. Drei Fallen tauchen immer wieder auf.

Polling: Prüfen kostet auch, wenn nichts passiert

Viele Auslöser fragen in festen Abständen nach: Gibt es was Neues? Jede dieser Prüfungen ist ein Credit, selbst wenn nichts passiert. Ein Ablauf, der alle 15 Minuten kontrolliert, verbraucht rund 2.900 Credits im Monat, ohne einen einzigen Datensatz zu verarbeiten. Wo immer möglich sind Webhooks besser: Sie melden sich nur, wenn wirklich etwas passiert.

Zu spät gefiltert

Sitzt dein Filter erst an Modul 4, haben die Module 1 bis 3 bereits Credits für Datensätze verbraucht, die du danach wegwirfst. Filtere so früh im Szenario wie möglich – das ist der billigste Optimierungsschritt überhaupt.

Fehler-Loops und Zeile-für-Zeile

Bricht ein Ablauf mitten drin ab und ist auf Wiederholung eingestellt, kann er in eine Schleife geraten und dieselben Credits immer wieder verbrauchen. Ohne saubere Fehlerbehandlung frisst ein einziger kaputter Ablauf über Nacht Tausende Credits. Genauso teuer: große Listen einzeln abarbeiten. Eine Automation, die 500 Zeilen durchgeht und pro Zeile drei Module ausführt, kostet 1.500 Credits in einem einzigen Durchlauf – täglich sind das 45.000 im Monat. Sammelverarbeitung senkt das oft drastisch.

Genau hier liegt der Unterschied zwischen einer Automation, die einfach läuft, und einer, die günstig läuft: Dein Szenario-Aufbau entscheidet über deine Rechnung, nicht dein Plan. Ein sauber gebautes Szenario auf Core ist regelmäßig billiger als ein verschwenderisches auf Pro. Sauberer Betrieb und laufende Optimierung gehören zu unseren Leistungen.

Make vs. Integromat: Was sich beim Preis geändert hat

Kurz und sachlich:

  • Februar 2022: Aus Integromat wurde Make.com – neuer Name, neue Oberfläche, dieselbe Plattform darunter.
  • Die alten Integromat-Pläne (Basic, Standard, Business, Platinum) gibt es nicht mehr. Heute heißen die Stufen Free, Core, Pro, Teams und Enterprise – für die Teams-Stufe mit geteilten Arbeitsbereichen und Rollen gab es früher keine direkte Entsprechung.
  • August 2025: Die Abrechnungseinheit wechselte von Operationen zu Credits. Eine Aktion kostet weiterhin einen Credit; die neue Einheit gibt es, weil KI-Nutzung in variablen, krummen Beträgen abgerechnet wird, die ganze Operationen nicht abbilden konnten.

Wenn du einer alten Integromat-Anleitung folgst: Die Bausteine (Szenarien, Module, Auslöser) funktionieren unverändert. Nur die Preise und Plannamen auf den Screenshots sind Geschichte.

Welcher Plan passt zu dir?

Wir sind eine Automatisierungs-Agentur – wir würden nichts daran verdienen, dir einen größeren Plan einzureden. Trotzdem, oder gerade deshalb, unsere ehrliche Einschätzung, und sie fällt zugunsten des günstigeren aus:

  • Nimm Core als Standard. Für die meisten Betriebe reicht Core: unbegrenzt Szenarien, 1-Minuten-Takt, 10.000 Credits zum Start. Kauf Pro nicht „sicherheitshalber" – wechsle, wenn dich wirklich etwas zwickt.
  • Wechsle zu Pro, wenn ein Limit greift – oder wegen einer bestimmten Funktion. Die ehrlichen Gründe: Ein verzögerter Durchlauf kostet dich Geld (bevorzugte Ausführung), du stößt an die 100-MB-Grenze – oder du brauchst die Volltextsuche in den Ausführungsprotokollen, die Make ab Pro listet. Damit durchsuchst du deine Ausführungshistorie und findest einzelne Datensätze wieder. Warum das zählt, erklärt keine Preisseite, deshalb wir: Sobald geschäftskritische Szenarien täglich laufen und ein Datensatz verschwindet, ist diese Suche der Weg, ihn zu finden. In unserer Kundenarbeit ist das der Grund, aus dem Teams am häufigsten von Core auf Pro wechseln.
  • Teams, wenn mehrere gemeinsam bauen. Geteilte Arbeitsbereiche, Rollen, Rechte. Es geht um Zusammenarbeit, nicht um mehr Leistung – darunter bringt es dir gegenüber Pro nichts.
  • Free ist zum Ausprobieren. 1.000 Credits reichen zum Testbauen, nicht zum Betreiben. Und der 15-Minuten-Abstand bedeutet: Eine Anfrage kann bis zu 15 Minuten liegen bleiben. Für Leads ist das meist zu langsam.

Du willst es herausfinden, ohne dich zu binden? Über unseren Partner-Link startest du auf dem Pro-Plan mit 10.000 Credits, einen Monat gratis. Das ist ehrlich genug Zeit und genug Credits, um ein, zwei echte Szenarien zu bauen und zu sehen, ob Make zu deinem Betrieb passt. Entscheiden musst du vorab nichts: Tust du nichts, wechselst du nach dem Monat automatisch in den Free-Plan. Keine Kündigung, keine Kartenfalle.

Transparenz: Links zu Make.com sind Partner-Links. Für dich ändert sich nichts am Preis, wir erhalten eine kleine Provision und finanzieren damit Inhalte wie diesen.

Häufige Fragen

Was ist ein Credit bei Make.com genau?

Ein Credit ist ein einzelner Modul-Durchlauf. Jeder Baustein in deinem Ablauf, der ausgeführt wird, kostet einen Credit. Ein Ablauf mit vier Modulen kostet also vier Credits pro Durchgang. Bis August 2025 hieß diese Einheit Operation – das Prinzip ist dasselbe geblieben. Ausnahme sind KI-Module: Die rechnen nach Token ab und können deutlich mehr als einen Credit kosten.

Kostet Make.com wirklich nur 9 Dollar im Monat?

Nur, wenn du unter 10.000 Credits im Monat bleibst und jährlich zahlst. Der Core-Plan startet bei rund 9 $, deckt aber ein festes Kontingent ab. Verbrauchst du mehr, zahlst du für ein größeres Credit-Paket. Der reale Preis hängt an deiner Nutzung, nicht am Listenpreis.

Wie viele Credits brauche ich im Monat?

Rechne: Module pro Ablauf × Durchläufe pro Tag × 30. Ein einzelner kleiner Ablauf braucht oft unter 2.000 Credits. Fünf aktive Automationen liegen schnell bei 20.000 bis 30.000. Sobald KI im Spiel ist, rechne die Token-Kosten separat dazu – dort entstehen die größten Ausreißer.

Warum stehen bei mir krumme Credit-Beträge?

Weil ein KI-Modul beteiligt war. Klassische Aktionen kosten immer genau einen Credit. KI-Module rechnen nach Token ab, und Token gehen selten glatt auf – deshalb erscheinen Nachkommastellen.

Kann ich die Kosten nachträglich senken?

Ja, oft deutlich. Webhooks statt Polling, früher filtern, saubere Fehlerbehandlung und Sammelverarbeitung statt Zeile-für-Zeile sparen viele Credits. Bei KI-lastigen Abläufen kommen zwei weitere Hebel dazu: ein kleineres Modell wählen, wo es reicht – und das eigene KI-Konto anbinden, damit Make nur noch die Operation berechnet.

MGManuel Gick, Gründer von Techflow.ai
Manuel Gick

Gründer von Techflow.ai. Zertifizierter Make.com-Trainer, Hochschulzertifikat KI (Hochschule Fresenius). Schreibt über KI-Agenten, Automatisierung und individuelle Software im Mittelstand.

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